Bello & Dartagnon

 

Die Vereinshunde sind der 18-jährige Tibet Spaniel "Bello" alias "Bellchen" und der fast 13-Jährige Beauceron "Dartagnon" (Aussprache D'Artagnan) alias "Bubi". Die Vereinshunde sind eigentlich der Grund warum dieser Verein überhaupt zu Stande gekommen ist, da die Beiden Bereiche aus dem Assistenzhundewesen selbständig erlernt haben.

 

Dartagnon etwa hat von selbst damit begonnen mich bei Albträumen aufzuwecken und sich danach zu mir gekuschelt. Bello hat sich dieses Verhalten abgeschaut,

wobei der von Haus aus neben mir am Kopfpolster schläft.   Dartagnon breitet sich eher im ganzen Bett aus.

 

Video Bello & Dartagnon


Bello reagierte immer schon sehr sensibel darauf, wenn es mir nicht gut ging, er kuschelte sich dann zu mir und ich bekam von ihm viele Hundebussis. Bubi geht die Sache etwas anders an, der spuckt mich dann meist mit seinem voll gesabberten Ball an und setzt sozusagen auf Ablenkung.

Aufgrund der Umstände habe ich zu meinen Jungs natürlich eine starke Bindung aufgebaut und sie auch zu mir, die Beiden sind richtige Frauli Hunde. Als die Übergriffe im Haus von Heribert und Waltraud B. begonnen haben und auch beim Versuch der Aufarbeitung waren und sind die 2 mir eine unglaubliche Stütze.
Für mich sind die Beiden mehr als nur Hunde, sie sind meine Freunde, Therapeuten, Lebensretter und noch so vieles!
Ein absolut treffender Spruch:
"Für die Welt seid ihr nur Hunde, für mich aber seid ihr die Welt!"

Genaueres zu Bello:
Kennen gelernt habe ich Bello vor ca. 16 Jahren, er war eine halber Streuner und die ganze Gegend kannte ihn. Ich sah ihn und ich fand diesen Hund einfach toll, leider wollten ihn die damaligen Besitzer, obwohl sie sich nicht um ihn gekümmert haben, nicht hergeben, erst nach langem hin und her gelang es ihn aus dem Elend zu befreien.
Ich war überglücklich endlich einen eigenen Hund zu haben und so begann sozusagen für mich das Abenteuer Hund und der Kleine begleitet mich nun schon über mein halbes Leben lang.

Bello ist zwar klein, aber oho, wir hatten von Anfang an eine Bindung, aber über die Jahre wurde diese noch viel stärker, wir wurden zu besten Freunden.
Die erste Hürde war mal einen Namen für ihn zu finden, da ich Belly unpassend fand. Ich wollte unbedingt, dass er Pikachu heißt, da er für mich eben ein Pikachu (bester Freund, abenteuerlustig etc.) ist. Leider dachte ich damals, dass ein Hund sich nicht so leicht auf einen neuen Namen umstellen kann und nachdem Bello damals eh bereits out war gefiel mir der Name dann auch.

Bello hat mir wirklich viel beigebracht, da er damals kein einfacher Hund war, er hatte vor vielem Angst und mit dem Folgen haperte es zu Anfang auch.
Er war damals für jeden Blödsinn zu haben und hat mich überall hin begleitet. Am Spielplatz hat er sich von uns Kindern sogar selbstständig das Rutschen abgeschaut.

Da ich Bello wie einen normalen Hund behandeln wollte, gingen wir natürlich in die Hundeschule und von da an war ich vernarrt in den Hundesport. Blöderweise war im Grunde damit auch mein Schicksal besiegelt, da ich von da an unter den Fittichen von Waltraud und Heribert B. stand oder besser gesagt unter ihren Manipulationen. 

Aber besonders der Hundesport hat Bello zu dem Hund gemacht, der er schlussendlich ist, ein normaler, aktiver, sportlicher, herziger und toller Hund, gut mittlerweile ist er alt, aber immer noch mein Goldstück. Sein Charakter hat viele verzaubert, auch die, die keine kleinen Hunde mochten, konnten seinem Charme nicht widerstehen und das obwohl er Fremden gegenüber reserviert oder besser gesagt völlig ignorant ist. Fremde müssen sich seine Zuneigung erarbeiten, mich liebt er abgöttisch und ich ihn natürlich auch.

Im Hundesport konnte ich Bello erfolgreich führen, sei es in der Unterordnung, im Agility oder beim Stöbern.

Mittlerweile ist er mit seinen 18 Jahren richtig alt und er hält mich mit seinen Altersmacken ordentlich auf Trab.

 

               

Genaueres zu Dartagnon:
Als im Hause B. dann ein Wurf Beauceron Welpen fiel und ich mich um den Wurf gekümmert habe, stand für mich fest, dass ich aus diesem Wurf einen Beauci wollte. Dartagnon hat sich dann im Endeffekt für mich entschieden und ich habe ihn auch sofort ins Herz geschlossen. Das Problem war auch hier wieder, dass ich um diesen wunderbaren und treuen Hund kämpfen musste und mittlerweile weiß ich, dass ich Bubi nicht aus Nettigkeit von Waltraud und Heribert B. bekommen habe, sondern nur deshalb, da die Beiden ihn als Druckmittel benutzt haben.

Dartagnon ist das einzig Gute was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe.
Ich war unbeschreiblich glücklich, als er endlich offiziell mein Hund wurde, da ich mit ihm von Anfang an so viel Freude hatte.

Durch ihn habe ich auch vieles gelernt, da er sehr intelligent ist und immer arbeiten möchte. Zudem hatte auch er unglaublich viel Blödsinn im Kopf und da er groß und doch etwas schwer ist, gestaltete sich die Erziehung interessant. Er hatte ziemlich viel Temperament und er ist bis heute ein ziemlicher Rüpel.
Dartagnon hat sich immer mehr zum Beschützer entwickelt, begonnen hat es schon im Hause B. als er noch ein Junghund war, denn manchmal stellte er sich schützend vor mich, wenn Waltraud oder Heribert B. mir gegenüber gewalttätig werden wollten. Als er dann erwachsen war, war es für ihn selbstverständlich mich zu beschützen, das Problem war nur, er sah aufgrund seiner Vorerfahrung im Hause B. zu vieles als gefährlich an. Leider wurden auch die Hunde im Hause B. nicht gut behandelt, daher hat Bubi eine Abneigung gegenüber Fremden entwickelt, besonders Männern gegenüber, die ich nach vielen Trainings gut im Griff habe.

Dartagnon wurde auch sportlich in mehreren Sparten geführt, wie etwa Schutzdienst, Mondioring, Stöbern etc. und konnte Erfolge verbuchen. Er wollte wirklich immer arbeiten, wenn man ihn nicht körperlich und geistig ausgelastet hat, fing er an grantig zu werden und sich ziemlich blöd zu benehmen. Er ist sehr triebig, verfressen und arbeitet sehr freudig und eifrig und genau das gefällt mir so an ihm, er ist ein Traumhund.
Mit ihm ging mein Wunsch von einem Arbeitshund in Erfüllung und auch er wurde zu meinem besten Freund und so wurden Bello, Bubi und ich zu einem unzertrennlich Team.

 

 

Mittlerweile ist Bubi fast 13 und auch er hat seine Altersmacken, aber als junger Hund war er definitiv anstrengender. Es ist richtig ungewohnt so einen gemütlichen und ruhigen Beauceron im Haus zu haben.

Im Grunde könnte ich noch so viel über die Beiden erzählen, aber kurz zusammengefasst habe ich das große Glück nicht nur einen Seelenhund zu besitzen, sondern Zwei!

"Seelenhunde sind der Anker, an dem Dein Leben hängt. Euch verbindet ein unsichtbares Band wie aus Gummi und je weiter Ihr auseinander seid, desto mehr zieht es Euch zurück.
Seelenhunde sind die Liebe und die Wärme in Eurem Herzen. Sie sind die letzte Zuverlässigkeit in der Welt, wenn alles andere euch verlassen hat.
Seelenhunde sind der Grund, warum Du bist. Und sie sind der Grund, warum Du jeden Tag erneut die Kraft hast, einen Tag mehr zu leben!"

Aus dem Buch: Seelenhunde: Geschichten und Gedanken über die Liebe zu unseren Hunden

 

 

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