Wir bilden folgende Assistenzhundegruppen aus:

 

  • Signalhunde:

Sie werden zur Unterstützung von Menschen mit Hörbehinderung und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Epilepsie, Diabetes und neurologischen Erkrankungen eingesetzt.

  • Servicehunde:

Sie werden zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung im Bereich der Mobilität eingesetzt.

 

 

Die Ausbildung eines Assistenzhundes kann in verschiedenen Varianten erfolgen, es gibt 3 unterschiedliche Möglichkeiten, man muss jedoch beachten, dass die Ausbildung immer davon abhängig ist, welche Symptome der zukünftige Besitzer aufweist.

 

 

1. Der Vierbeiner wird gänzlich vom Hundetrainer ausgebildet und kommt erst dann zu seinem Besitzer, wenn er seine Ausbildung fast beendet hat. Der Hundetrainer steht danach selbstverständlich weiterhin für Fragen oder Trainingseinheiten zur Verfügung. Erhält der Assistenznehmer den Hund fertig ausgebildet, so ist auch der Preis höher. (Anm.: um das Anzeigeverhalten bei Panikattacken und dgl. zu trainieren, wird der zukünftige Assistenznehmer benötigt bzw. seine angefertigten Geruchsträger)

 

2. Der Hund wird zuerst vom Hundetrainer ausgebildet um gewisse Grundkenntnisse (Stubenreinheit, Leinenführigkeit, Sozialverhalten etc.) zu erlernen und danach werden die spezifischen Aufgaben mit dem zukünftigen Besitzer im Zuge vereinbarter Trainings erlernt. Von da an würde der Hund auch bei seinem Partner leben, dieser muss dann natürlich die Übungen, welche er im Training mit dem Ausbilder erlernt hat, selbstständig wiederholen.

 

3. Der Hund wir zur Gänze mit dem Hundebesitzer ausgebildet, dies bedeutet, dass sich der Besitzer den Hund, unter Beihilfe des Trainers, selbst aussucht und mehrmals in der Woche mit dem Trainer trainiert. Hier lernt der zukünftige Besitzer dem Vierbeiner sämtliche Grundkenntnisse selbst bzw. teilweise mit dem Trainer. Selbstverständlich muss auch hier eigenständig mit dem Hund gearbeitet werden, die in den Trainings erlernten Übungen, müssen immer zu Hause wiederholt werden. Hat der Betroffene bereits einen Hund Zuhause, welcher sich als Assistenzhund eignet, so kann auch dieser dann mit dem Trainer gemeinsam ausgebildet werden.

 

 

Ein wichtiger Punkt ist, dass man nicht vergisst, dass es sich hierbei um Lebewesen handelt und um Personen mit jenen man sehr einfühlsam und geduldig arbeiten muss. Zwischen dem PTBS-Patienten und dem PTBS-Assistenzhund muss eine Bindung entstehen, die Beiden müssen sich blind vertrauen können, daher kann man im Vorhinein nicht exakt sagen wie lange die Ausbildung solch eines Hundes dauert bzw. ein Hund lernt nie aus und muss Erlerntes auch immer wieder wiederholen. Normalerweise hat ein Assistenzhund seine Ausbildung jedoch nach 1 bis 2 Jahren abgeschlossen.

 

In den meisten Fällen wird ein Welpe ausgewählt und dieser wird dann zum PTBS-Assistenzhund ausgebildet. Bitte suchen Sie sich den Welpen nicht alleine aus, ein Hundetrainer kann besser beurteilen, welcher Welpe aus dem Wurf sich als Assistenzhund eignet.

 

Eine weitere Möglichkeit ist es, denn Hund zu verwenden, der bereits beim Assistenznehmer lebt, sofern sich dieser eignet.

 

Eine dritte Möglichkeit wäre es einen „Second-Hand“ Hund, sprich Tierheimhunde zu nehmen. Ein Hundetrainer kann bei einem ausgewachsenen Hund, nach einer Besichtigungphase und Mitwirkung des Tierheims/Vorbesitzers, meist recht gut beurteilen, ob der Hund als PTBS-Assistenzhund geeignet ist.

 

Das Assistenzhundezentrum Österreich bietet alle 3 Varianten an.

 

 

Ein PTBS-Assistenzhund kostet je nach Dauer der Ausbildung/Engagement des zukünftigen Hundebesitzers etc. ca. 5.000 bis 20.000 Euro.

 

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Assistenzhund leider nicht, in manchen Fällen zahlt das Land einen Teil dazu, was jedoch meist an gewisse Voraussetzungen geknüpft ist.

 

Meist werden Assistenzhunde mittels Spenden finanziert.

 

Bezüglich der Finanzierung Ihres Assistenzhundes setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Assistenzhundezentrum Österreich

Salzburg Umgebung 

E-Mail: office@assistenzhundezentrum-oesterreich.at

Tel.: +43 676/4935734

Spendenkonto: Assistenzhundezentrum Österreich

IBAN: AT41 1420 0200 1096 5730

BIC: EASYATW1