Ein paar Aufgaben des PTBS-Assistenzhundes:

 

  • Führen des desorientierten Partners: Dissoziationen können zur Verwirrtheit führen. Bei Irritationen seines Partners in fremder Umgebung kann der Hund den Weg zurückgehen. Der PTBS-Assistenzhund kann lernen seinen Partner nach Hause oder zum Auto zu bringen. Bei Panikattacken kann der Assistenzhund den Assistenznehmer im Geschäft zum Ausgang führen oder zu einer sicheren Sitzgelegenheit.
  • Eine Menschenansammlung passieren: Wenn ein Patient vor größeren Menschenansammlungen Angst hat, spürt sein Vierbeiner die Nervosität. Er wird die Aufmerksamkeit seines Partners auf sich lenken, während sie sich gemeinsam einen Weg durch die Menschenmenge bahnen.
  • Einen Raum durchsuchen: An Hypervigilanz leidende Personen können unfähig sein, ihre eigene Wohnung zu betreten. Sie vermuten einen aggressiven Eindringling in ihrem Haus. Der Hund ist darauf trainiert, alle Räume systematisch zu durchsuchen und einen Fremden zu melden. Nach der Suche kann sein Partner beruhigt den Raum betreten. Diese Aufgabe kann auch in Hotelzimmern, Büros, den Wohnungen von Bekannten durchgeführt werden und so das Sicherheitsgefühl erheblich steigern.
  • Hilfe bringen: Eine Person befindet sich in einem Flashback. Sie ist der Meinung, dass Eindringlinge die Wohnung nach ihr durchsuchen, und versteckt sich vor ihren vermeintlichen Angreifern in einem Wandschrank. Der darauf trainierte Hund kann mit einem präparierten Telefon eine Notruftaste betätigen. Sobald die Helfer eintreffen, wird der Hund sie zu seinem Partner führen.
  • An Medikamente erinnern: Wenn die Medikamenteneinnahme immer an eine Tätigkeit gekoppelt ist – zum Beispiel an das Frühstücken –, kann der Hund trainiert werden, täglich zum Frühstück die vorbereiteten Medikamente zu bringen.
  • Menschen anzeigen, die sich von hinten nähern: Viele PTBS-Betroffene haben Angst, wenn Personen von hinten näher kommen. Der Hund soll sich nach der Person umdrehen, sich hinter seinen Assistenznehmer stellen oder setzen und ihn so schützen.
  • Licht einschalten: Der Hund kann darauf trainiert werden, nachts bei Albträumen das Licht einzuschalten.
  • ein gewisses Verhalten unterbrechen: Der Hund kann darauf trainiert werden Flashbacks, Dissoziationen und dgl. zu unterbrechen.

 

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